Schäden gezielt vorbeugen

Auch wenn es manchmal so scheint: Den Auswirkungen von Starkregen sind Hausbesitzer nicht schutzlos ausgeliefert. Prävention hilft.

Wer unsicher ist, was er zur Vorbeugung von Starkregen-Schäden tun kann, sollte einen Sachkundigen beauftragen, der unter www.hochwasser-pass.com zu finden ist. Kommt es zu Starkregen, können Barrieren verhindern, dass Wasser ins Gebäude eindringt. Dazu zählen Dammbalkensysteme, Bodenschwellen, Senken und Mulden. Achtung: In manchen Bundesländern sind hierfür Genehmigungen erforderlich. Zudem sollten Fenster druckwasserdicht sein sowie Kellertreppen und Lichtschächte, die weniger als 15 Zentimeter aus dem Boden ragen, durch eine sogenannte Aufkantung gesichert werden. Auch spezielle Deckel helfen eintretendes Wasser zu blockieren. Wenn sich bei anhaltendem Regen das Wasser in den Abwasserkanälen staut und über Toiletten oder andere Abwasseranschlüsse zurück ins Haus fließt, verhindern spezielle Rückstauklappen und -ventile die Überflutung tiefergelegener Räume. Der Einbau sollte unbedingt einer Sanitärfirma übertragen und einmal im Jahr gewartet werden, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Apropos Versicherungsschutz: Schäden durch Starkregen sind nur abgesichert, wenn in die Wohngebäude- bzw. Hausratversicherung ein Elementarschutz inkludiert ist. Fragen Sie Ihren Makler nach dem passenden Schutz.

Quelle: Ergo